Meditationsort
Es ist leichter, sich auf eine Meditation einzulassen, wenn Sie einen festen, extra dafür vorgesehenen Ort - einen Meditationsort - wählen.
Darauf sollten Sie achten:
Die Wahl des Meditationsortes
- Der Ort selbst sollte ruhig und wenig belebt sein.
- Er kann in einem Raum oder auch Draußen sein. Wenn Sie sich für Drinnen entscheiden und den Platz dafür haben, ist ein extra Meditationsraum zu empfehlen.
- Der Ort sollte eher etwas zu kühl als zu warm sein. Das mindert die Gefahr, schläfrig zu werden und wach zu bleiben. Es ist prinzipiell besser, sich eine leichte Decke zu nehmen, als die Temperatur zu erhöhen.
- An diesem Ort sollte nicht geschlafen werden. Es sollte zumindest keine Schlaf - Atmosphäre herrschen.
Stille?
Auch wenn der Ort der Meditation selbst ruhig und wenig belebt sein sollte, es gibt viele Faktoren, die nicht stören, sondern im Gegenteil sogar helfen, sich zu konzentrieren.
Insekten stören nicht. Mit Hilfe von Insekten können Sie sehr gut überprüfen, wie konzentriert Sie sind. Lassen Sie sie einfach krabbeln, summen oder auch stechen. Bleiben Sie einfach bei Ihrer Meditation.- Laute wie das Bellen eines Hundes oder das Geschrei von Kindern stören nicht.
Gerade viele Anfänger machen den Fehler, ausschließlich in einem Raum in absoluter Stille zu meditieren. Wenn sie dann einmal an einem anderen Ort meditieren und das leiseste Geräusch auftritt, meinen sie, sich nicht mehr konzentrieren zu können. Es ist vielleicht etwas gemein gesagt, aber: Sie haben sich dann noch nie konzentriert.
Die Pflege des Meditationsortes
Wenn Sie sich Ihren Meditationsort in der Natur gewählt haben, sollten Sie darauf achten, dass der Platz sauber bleibt. Vermutlich werden Sie eh dafür sorgen und brauchen dazu keine extra Aufforderung.
Anders sieht es oft Drinnen aus. Und damit meine ich in erster Linie nicht Schmutz oder Staub. Wenn der Ort nicht klar definiert wurde, kann es sehr schnell passieren, dass sich Dinge ansammeln, die dort nichts zu suchen haben.